Neues Gateway für Wiesbaden Frauenstein

Seit dem 10.6.2020 gibt es für Wiesbaden Frauenstein ein neues Gateway. Hierfür konnte ich die Besitzer des Hof Nürnberg schnell von meiner Idee überzeugen, dass ich auf dem Dach ein LoRaWAN Gateway aufstellen darf. Für den Betrieb des Gateways stellt mir Familie Becker auch die nötige Strom- und Internetanbindung zur Verfügung. Auch bei der Installation haben mir alle Türen offen gestanden. An dieser Stelle vielen Dank dafür!

Der Hof Nürnberg liegt in einer exponierten Lage in den Weinbergen und bietet Besuchern von der Terrasse einen wunderschönen Ausblick über den Rhein. Getreu dem LoRaWAN-Motto: „Wo ich hinsehen kann, kann ich auch hin funken“ spiele ich schon lange mit dem Gedanken dort ein Gateway aufzustellen. Nachdem ich am Anfang des Jahres angefragt hatte war es nun nach der „Corona Zwangspause“ soweit und ich konnte das Gateway installieren.


Blick über das Gateway richtung Schierstein, Mainz bis hinter Darmstadt.
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Gehäuse für den Nano VNA

Vor kurzem habe ich hier den Nano VNA vorgestellt. Das Gerät ist sehr pragmatisch aufgebaut und besteht nur aus aufeinander geschraubten Platinen.

Um das Gerät etwas zu schützen habe ich ein Gehäuse dafür entworfen.

Nano VNA in Gehäuse
NanoVNA Gehäuse Oberseite
NanoVNA Gehäuse Unterseite

Um euch das Gehäuse auch auszudrucken habe ich hier die STL-Dateien abgelegt.

Druckereinstellungen:

  • Füllung 60%
  • Schichtdicke: 0,2 mm
  • Stützstruktur: keine
  • Druckplattenhaftung: keine
  • Material: Tough PLA

LoRaWAN Antennentest – Was brauche ich für mein Gateway

Einführung

LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist ein Funkstandard für das Internet der Dinge.

Durch Community-Projekte wie das „The Things Network“ lassen sich kostengünstige IoT-Lösungen schaffen. Die Nutzung des Systems ist kostenlos jedoch muss ein Gateway (ein Zugangspunkt ins Internet) in Funkreichweite sein.

Um eine flächendeckende Versorgung für LoRaWAN-Geräte zu ermöglichen werden viele Gateways benötigt. Obwohl LoRaWAN in Europa im 868 MHz Band arbeitet, was bei der Reichweite und Durchdringung viele positive Eigenschaften mit sich bringt ist hinter Bergkuppen, in Tälern und Häuserschluchten schnell Schluss. Dort hilft nur das Aufstellen weiterer Gateways. 

Während die LoRaWAN-Nodes im Selbstbau schon ab etwa 10 € beginnen muss man für ein Gateway deutlich tiefer in die Tasche greifen. Das liegt daran, dass diese technisch viel aufwändiger sind. So muss ein Node nur auf einem Kanal arbeiten, ein Gateway aber auf mehreren Kanälen gleichzeitig empfangen können. Des weiteren kann das Signal gespreizt werden um bei gleicher Sendeleistung eine weitere Übertragungsstrecke zu erreichen. Ein Gateway kann hierfür auf allen Spreizfaktoren (SF) gleichzeitig arbeiten. Hierzu kommt dann noch die Umsetzung der Daten auf IP.

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LoRaWAN

Was ist LoRaWAN

LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist ein Funk-Übertragungsstandard, der es ermöglicht Sensordaten über große Distanzen mit wenig Energie zu übertragen. Die Daten werden von LoRaWAN-Gateways empfangen und in das Internet zu einem Backend weitergeleitet. Als Backend kommt zum Beispiel das „The Things Network“ zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine kostenlose Plattform, die die Sensordaten aufbereitet und den Benutzern zur Verfügung stellt. Am Backend können beliebige Applikationen angedockt werden.

  • – geringer Energiebedarf
  • – Hohe Reichweite
  • – Verschlüsselte Verbindung
  • – keine laufenden Kosten
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